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Schriftsteller Christoph Hein in Birkenfeld
Kulturverein 'Die Schnecke' lud zum 20. Jahrestag des Mauerfalls ein
Birkenfeld - 02.12.2009: Große Begeisterung herrschte nach der Lesung und Diskussion mit dem Schriftsteller Christoph Hein, der auf Einladung des Kulturvereins 'Die Schnecke' zwei Tage vor dem 20. Jahrestag des Mauerfalls im Birkenfelder Maler-Zang-Haus aus seinem Roman "Landnahme" las.


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Schnecken-Vorsitzenden Axel Redmer führte in die Lesung ein und bezeichnete Christoph Hein als einen "der ganz wenigen wirklich gesamtdeutschen Schriftsteller". Christoph Hein wiederum bescheinigte Axel Redmer "eine sehr fundierte Kenntnis meiner Werke", was er bei Lesungen nicht allzu oft erlebe.

Im Roman "Landnahme" spannt Christoph Hein, der von 1998 bis 2000 erster Präsident des gesamtdeutschen PEN-Clubs war, den Bogen von der Zeit in der DDR kurz nach Kriegsende bis zum Fall der Mauer und auch darüber hinaus.

Der Roman hat durchaus biografische Bezüge und zeigt auf, dass Seilschaften, Angepasstheit, Ungehorsam, aber auch wirtschaftliche und soziale Fragen stellenweise vor und nach der Wende gleich geblieben sind.

Christoph Hein war in der anschließenden Diskussion natürlich ein kompetenter Gesprächspartner zum 20. Jahrestag des Mauerfalls, da er u. a. mit Jan Josef Liefers, Christa Wolf, Heiner Müller und Ulrich Mühe am 04. November 1989 zu den Rednern der größten Massendemonstration in der DDR kurz vor dem Mauerfall gehörte.

So widmete sich naturgemäß der größte Teil der Diskussion den Fragen nach Auswirkungen der Wende und dem Ist-Zustand des heutigen Deutschlands.


Quelle: Kulturverein 'Die Schnecke'. Autor, Redaktion und Verlag sind nicht für die Inhalte externer Webseiten verantwortlich.
Schriftsteller Christoph Hein in Birkenfeld. Foto: Kulturverein 'Die Schnecke'
Christoph Hein, Axel Redmer. Foto: Kulturverein 'Die Schnecke'
Großformatiges Foto



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