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Jobfux Programm an Realschule Plus erfolgreich |
Birkenfeld - 12.03.2010: Die Realschule Plus in Birkenfeld verfolgt verstärkt das Ziel der frühzeitigen Berufsorientierung.
Neben der Einführung des Fachs „Berufskunde“ und speziellen „Hauptschul-Profil-Klassen“, in denen z. B. Mathematik und Deutsch berufsbezogen unterrichtet werden, hilft Diplom-Sozialpädagogin Sandra Simon-Dalheimer als „Job-Füxin“ dabei, die Schülerinnen und Schüler fit zu machen für den Start ins Berufsleben. Noch Ende des Jahres 2009 erhielt der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Birkenfeld, Dr. Bernhard Alscher, vom rheinland-pfälzischen Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung die positive Nachricht, dass auch im Jahr 2010 das seit 2005 laufende und von der Verbandsgemeinde getragene „Job-Fux-Programm“ durch Fördermittel in Höhe von ca. 32.000 Euro unterstützt wird. Die Zuschüsse stammen zu 30 Prozent vom Land Rheinland-Pfalz und werden zu 70 Prozent aus dem Europäischen Sozialfonds gedeckt. Den Eigenanteil in Höhe von 30 Prozent der Kosten übernimmt die Verbandsgemeinde. Die Job-Füxin hilft gezielt bei allen Fragen, die die spätere Berufswahl und die Vorbereitung des Berufseinstiegs betreffen. Dazu gehören Fragen wie z. B. 'wie verfasse ich ein Bewerbungsschreiben', 'welche Fähigkeiten erwartet ein Arbeitgeber von mir', 'welcher Beruf könnte für mich geeignet sein'? Hier kann Sandra Simon-Dalheimer besonders gut helfen, da sie die Jugendlichen gut kennt. Die Schülerinnen und Schüler nehmen das Programmm sehr gut an, da hier jemand da ist, der sich persönlich für sie einsetzt und die Hemmschwelle, etwaige Probleme anzusprechen, geringer ist als bei Außenstehenden. Auch die Betreuung und Organisation von Praktika für die Jugendlichen gehört zu den Aufgaben der Job-Fux-Mitarbeiterin, und das auch in den Ferien. Neben einem Tagespraktikum einmal in der Woche sind längere Praktika vor dem Schulabschluss vorgesehen, die Jugendlichen und Unternehmen die Möglichkeit geben, sich gegenseitig kennenzulernen. Ein weiteres Angebot sind Bewerbertrainings, die auch von Personalchefs aus der Wirtschaft durchgeführt werden. Hier wird vermittelt, worauf es im Beruf und bei der Bewerbung ankommt, um den Schülern schon früh das nötige Rüstzeug mitzugeben. „Die externen Experten, die wir einladen, geben den Jugendlichen auch teilweise überraschende Informationen, wie z. B. dass besonders auch auf die Noten in den Nebenfächern oder die Freizeitaktivitäten wie Fußballspielen im Verein geachtet wird, da dies Indikatoren für das Engagement oder die Teamfähigkeit des Bewerbers sind“, berichtet Sandra Simon-Dalheimer. Wie erfolgreich das Programm ist zeigt die Anzahl der Schülerinnen und Schüler, die in ein Ausbildungsverhältnis vermittelt werden können. In den Projektklassen kann ca. die Hälfte noch vor dem Schulabschluss einen Ausbildungsvertrag unterzeichnen, nach dem Abschluss beginnen noch ca. zwei bis drei Prozent eine Ausbildung. „Das ist eine sehr gute Quote“, meint die Job-Füxin dazu. Die Koordination und Vermittlung von Sandra Simon-Dalheimer zwischen Schule, Unternehmen und Eltern erleichtert die erfolgreiche Zukunftsplanung der Jugendlichen. „Das Job-Fux-Programm ist einer der wichtigen Bausteine, die in den letzten Jahren in enger Zusammenarbeit mit der Verbandsgemeinde zum Erfolg der Realschule Plus beigetragen haben“, erklärt VG-Bürgermeister Dr. Bernhard Alscher. Quelle: VG Birkenfeld. Autor, Redaktion und Verlag sind nicht für die Inhalte externer Webseiten verantwortlich. |
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