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Lissy Fey geht ihren musikalischen Weg |
Bundenbach - 18.07.2011: Ihre Musikrichtigung ist nicht so leicht einzuordnen. Die 19-jährige Elisabeth Fey hat schon ihren eigenen Stil entwickelt. Was sie erlebt, verarbeitet sie in ihrer Musik. „Ich sauge viel auf, setze das um, was mir gefällt“, erklärt sie ihre Entwicklung. Sie komponiert und textet selbst. Deutsche Texte sind der Bundenbacherin wichtig.
Die eigene CD „Wunsch frei!“ spielte sie noch hauptsächlich mit dem E-Piano ein. In der Zwischenzeit nimmt sie lieber die Gitarre in die Hand. Seit sie mehr mit der Gitarre komponiert, kommt die Musik auch mehr aus dem Bauch und dem Gehör heraus. Beim Klavier ist sie noch mehr mit dem Kopf dabei. Ihre Texte reimt sie gerne. Sie sind wie ein Rahmen für das Bild, aber ein Bild wirkt auch ohne Rahmen, so Lissy Fey. Sie ist früh flügge geworden. Acht Jahre hat sie bis zum Abitur in diesem Frühjahr im Internat des Musikgymnasiums Montabaur die Woche über gelebt. Nach musikalischer Führerziehung, Blockflöten- und Klavierunterricht kam noch die Oboe hinzu. Durch das Musikgymnasium konnte sie ihre Stärken entwickeln und ausbauen. So brachte sie sich das Gitarrespielen selbst bei. Mit der Oboe war sie Mitglied des Landesjugendorchesters oder im Kammerorchester und gewann verschiedene Wettbewerbe als Solistin oder im Trio. Ihre Fähigkeiten am Piano brachte sie in der Dekanatsjugendband „DJB“ ein. An verschiedenen Musikprojekten des Dekanats wie der „X-Mess“ wirkte sie mit. Das Dekanat bot eine Plattform ihre Stärken einzubringen. Mit ihrer Band gab sie vor kurzem im Westerwald ein erstes Open Air Konzert. Am 29. Juli 2011 folgt das nächste Konzert in der Jugendkirche „Crossport to Heaven“ auf dem Flughafen Hahn. Mit den Spenden wird ihr Engagement im Projekt in Bolivien unterstützt. Sie wird an diesem Abend eine abwechslungsreiche Mischung ihrer Stücke aus den letzten drei Jahren präsentieren. Der Dekanatsjugendband drückte sie seit 2003 immer mehr ihren Stempel auf. Ihr Anspruch an gute Musik und konzentriertes Arbeiten brachte die Band voran. Durch ihre Mitarbeit in Projektchören und Orchestern ist die Zusammenarbeit mit vielen Musikern und Sängern gewöhnt. Ein besonderes Highlight war auch ihr Mitwirken im Musical „Aida“ mit verschiedenen Aufführungen in Rheinland-Pfalz. Ihre musikalischen Stärken haben auch auf ihren nächsten Lebensabschnitt großen Einfluss. Sie wird ab August ein Jahr lang ihren sozialen Auslandsdienst in Bolivien ableisten. In einer Musikschule in Ascencion de Guyrayos – in der Nähe von Concepción / Santa Cruz wird sie Kinder und Jugendliche unterrichten. Das Vermitteln von Wissen ist ihr nicht neu. Sowohl beim Dekanatsjugendmusiktag als auch beim Jugendfestival hat sie schon Workshops angeboten. Das musikalische und soziale Engagement hat sie mit ihren drei älteren Schwestern gemeinsam. Doch keine der Schwestern hat ihren Schwerpunkt so auf die Musik gelegt. So sind die Schwestern stolz auf das Auslandsjahr, bedauern aber auch ein wenig den Einschnitt in die musikalische Entwicklung. „Sie hat so intensiv Musik gemacht und jetzt bleiben die neuen Lieder auf der Strecke“, so Franziska Fey. Diese sind noch nicht auf CD festgehalten, wie ihre ersten eigenen Kompositionen auf „Wunsch frei“. Den Schwestern ist klar, dass sich ihre Musik verändern wird. Doch sie freuen sich auch: „Es ist toll, dass sie in dem Projekt ihr Musiktalent verwirklichen kann und so viel Verantwortung übernimmt.“ Anzeige Quelle: PR. Autor, Redaktion und Verlag sind nicht für die Inhalte externer Webseiten verantwortlich. |
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