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Neue Streumethode für Winterdienst wird getestet
Am Pilotprojekt sind bundesweit sind nur vier Meistereien beteiligt
Region - 11.06.2010: Der Landesbetrieb Mobilität und die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) testen zurzeit einen sogenannten Solestreuer. Dabei handelt es sich um ein Fahrzeug mit einer neuen Streutechnik im Winterdienst, die künftig bundesweit beim vorbeugenden Streuen das bislang gebräuchliche Feuchtsalz ablösen könnte.

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Am Pilotprojekt sind derzeit bundesweit vier Meistereien beteiligt. Außer in Rheinland-Pfalz wird dieser neue Streuertyp noch in je einer Meisterei in Brandenburg, in Baden Württemberg und in NRW getestet.

Die BASt hat von 2006 bis 2008 untersuchen lassen, wie lange Feuchtsalz auf der Fahrbahn liegen bleibt. Ergebnis: Wenn man vorbeugend streuen möchte, ist der Einsatz von Feuchtsalz nicht die ideale Streumethode.

Die Salzkörner werden zum Beispiel durch den Verkehr an den Fahrbahnrand geweht, statt möglichst lange auf der Fahrbahn wirken zu können. Daher testet unter anderem der Landesbetrieb Mobilität nun gemeinsam mit der BASt, ob der Einsatz von Sole statt Feuchtsalz hier bessere Ergebnisse erzielt. Die Solestreuung hat sich in Skandinavien schon bewährt.

Was der neue Kombistreuer kann:

  • 10.500 Liter Sole und sechs Tonnen Trockensalz können transportiert werden, das Gesamtgewicht des Fahrzeugs beträgt dann 32 Tonnen
  • drei Düsenblöcke verteilen die Salzsole, so dass gleichzeitig drei Fahrstreifen auf einer Strecke von 50 bis 60 Kilometern gestreut werden können
  • reine Salzsole kann von vier Meter bis 11,25 Meter Breite (drei Fahrstreifen) gestreut werden
  • Feuchtsalz kann auf einer Breite von vier Metern bis zwölf Metern gestreut werden

Bei den Testfahrten muss ermittelt werden,

  • ob sich genügend Salz auf der Fahrbahn befindet
  • ob sich die Sole bei der realen "Streugeschwindigkeit" von 60 km/h gleichmäßig auf der gesamten Streubreite verteilt
  • wie lange das Salz auf der Fahrbahn bleibt, wenn Verkehr darüber rollt

Die Autobahnmeisterei Mendig hat dazu vor einigen Jahren ein spezielles Testfeld angelegt, auf dem ein Streufahrzeug mit der auf Autobahnen typischen Streugeschwindigkeit von 60 km/h fahren kann.

Um zu messen, wie viel Salz bei der Solestreuung tatsächlich auf der Fahrbahn bleibt, müssen die Tester auf ein spezielles Gerät zurückgreifen. Dieses Gerät saugt in einer Art Spülvorgang die Salze, die sich auf der Fahrbahn befinden, auf. Der Salzgehalt kann dann mit einer chemischen Analyse gemessen werden.



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Quelle: LBM Koblenz. Autor, Redaktion und Verlag sind nicht für die Inhalte externer Webseiten verantwortlich.
Neue Streumethode für Winterdienst wird getestet. Foto: LBM Koblenz
Neue Streumethode für Winterdienst wird getestet. Foto: LBM Koblenz
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