Diese Seite Drucken | Weiterleiten | Kommentar

Schwarzbrennen kommt teuer zu stehen
18.300 Liter Alkohol an der Mosel schwarz gebrannt
Frankfurt am Main / Bernkastel-Kues - 17.08.2010: Ein 43jähriger Mann aus dem Raum Berkastel-Kues ist beim Schwarzbrennen ertappt worden. Am Montag durchsuchten Beamte des Zollfahndungsamts Frankfurt die Brennerei des Schwarzbrenners. Dabei entdeckten die Fahnder, dass der Brennereibesitzer Manipulationen am Brenngerät vorgenommen hat.

Anzeige:

„Durch das geschickte Entfernen der Zollplombe war es dem Abfindungsbrennereibesitzer möglich, etwa 18.300 Liter Alkohol schwarz zu brennen. Dafür muss er jetzt die Steuer in Höhe von rund 240.000 Euro nachentrichten, außerdem muss er mit einer empfindlichen Strafe rechnen“, so Hans-Jürgen Schmidt, Sprecher der Frankfurter Zollfahndung.

Neben verschiedenen Obstsorten hat der Brenner hauptsächlich Zuckermaische zum Abbrennen gebracht. Den Obstmaischen wurden Zucker zugesetzt, wodurch die Ausbeutemenge wesentlich erhöht wurde.

Zudem wurde das Brenngerät außerhalb der genehmigten Brennzeiten betrieben. Der auf diese Weise „schwarzgebrannte“ Alkohol wurde zeitnah und ohne Lagerhaltung an drei verschiedene Aufkäufer veräußert. Diese hatten offensichtlich keine Kenntnis über die illegale Herkunft.

„Anhand der sichergestellten Unterlagen gehen wir davon aus, dass der Beschuldigte über einige Jahre hinweg auf diese Art und Weise sich eine beträchtliche Summe zusätzlich verdiente“, so Hans-Jürgen Schmidt abschließend.

Auf die Spur des geständigen Steuersünders kamen die Fahnder aufgrund eines Hinweises.



Anzeige

Quelle: Zollfahndungsamt Frankfurt. Autor, Redaktion und Verlag sind nicht für die Inhalte externer Webseiten verantwortlich.
Schwarzbrennen kommt teuer zu stehen. Foto: Zollfahndungsamt Frankfurt
Schwarzbrennen kommt teuer zu stehen. Foto: Zollfahndungsamt Frankfurt
Großformatiges Foto



Anzeige


© 2006 - 2010 Dirk Jasper