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Artenvielfalt erhalten
Seminar „Flusskrebse“ des NSH
Hunsrück - 17.04.2011: Am Samstag, 24. September 2011, von 10 bis 17:30 Uhr, veranstaltet der Naturpark Saar-Hunsrück in Kooperation mit dem Bund Naturschutz Ostertal (BNO) im Dorfgemeinschaftshaus der Naturpark-Gemeinde Osterbrücken ein Seminar mit Bestimmungskurs zum Thema „Flusskrebse“.

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Unter der fachkundigen Leitung von Dr. Jürgen Ott und Sascha Schleich erhalten die Teilnehmer einen Überblick über die vorkommenden heimischen und gebietsfremden Flusskrebse im Saarland und in Rheinland-Pfalz mit dem Schwerpunkt der Artbestimmung.

Neben biologisch-ökologischen Aspekten werden auch Naturschutz- und Planungsaspekte im Hinblick auf die FFH- und die EU-Wasserrahmenrichtlinie im Vordergrund stehen.

Das Seminar wurde von der Deutschen UNESCO-Kommission als Beitrag der bundesweiten Aktionstage der Bildung für nachhaltige Entwicklung vom 16. bis 25. September 2011 ausgezeichnet.

Im Rahmen der Naturpark-Akademie des Naturpark-Handlungsprogramms macht der Naturpark Saar-Hunsrück mit dieser Veranstaltung auf das Artenspektrum in der heimischen Naturpark-Landschaft aufmerksam.

Das Seminar richtet sich an Bachpaten, Angler, Gewässerwarte, Mitarbeiter von Gutachter- und Planungsbüros, Vertretern von Naturschutzbehörden und Naturschutzverbänden, Lehrkräfte, Studenten, Multiplikatoren sowie alle interessierten Personen.

Die Veranstaltung gilt für saarländische und rheinland-pfälzische Lehrkräfte als Fortbildung. LPM-Nr.: L1.153-14-12, PL-Nr.: 12ST23102. Die Teilnahmegebühr beträgt inklusive Tagungsunterlagen und regionaltypischer Verpflegung 35 Euro pro Person.

Die Anmeldung zur Veranstaltung ist beim Naturpark-Informationszentrum Hermeskeil (06503 9214-0) bis zum 16. September 2011 möglich. Weitere Informationen beim Naturpark Saar-Hunsrück, Trierer Str. 51, 54411 Hermeskeil (06503 9214-0, info@naturpark.org).

Hintergrund
Flusskrebse sind weltweit verbreitet und haben die größte Artenvielfalt in Amerika. In Deutschland kommen aktuell drei heimische und sieben gebietsfremde Arten vor.

Durch die Einbürgerung von amerikanischen Flusskrebsen in Deutschland sind die Gewässerverschmutzung und Lebensraumzerstörung, die Krebspest und die Verdrängung durch die gebietsfremden Arten die Gründe für den starken Rückgang der heimischen Flusskrebse.

Aufgrund der Nachtaktivität und der versteckten Lebensweise zählen die Flusskrebse meist zu den eher unbekannten Bewohnern von stehenden und fließenden Gewässern.

Aufgrund der massiven und stark voranschreitenden Ausbreitung der gebietsfremden Flusskrebse, teils auch gefördert durch das Ziel, die Gewässer durchgängig zu machen, rücken die Flusskrebse immer mehr in das Interesse von Naturschutz und Planung.

Die Kenntnis dieser Artengruppe ist damit für die praktische Naturschutzarbeit und die ökologisch orientierte Umweltplanung von besonderem Interesse.



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Quelle: NSH. Autor, Redaktion und Verlag sind nicht für die Inhalte externer Webseiten verantwortlich.
Artenvielfalt erhalten. Foto: Sascha Schleich / NSH
Amerikanischer Signalkrebs. Foto: Sascha Schleich / NSH
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Artenvielfalt erhalten. Foto: Sascha Schleich / NSH
Edelkrebs. Foto: Sascha Schleich / NSH
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Artenvielfalt erhalten. Foto: Sascha Schleich / NSH
Steinkrebs. Foto: Sascha Schleich / NSH
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