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Eine Chance für die Menschen im Mittelrheintal
Neubautrasse für Güterverkehr von IHK Koblenz gefordert
Mittelrhein / Koblenz - 06.07.2011: Durch das Mittelrheintal verläuft eine der europäischen Hauptverkehrsachsen für den Schienenverkehr – vom Mittelmeer zu den Nordseehäfen. Schon heute ist das Tal stark durch Bahnlärm belastet.

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Prognosen zeigen, dass der Güterverkehr auf der Schiene in Zukunft weiter zunehmen wird, auch weil auf europäischer Ebene eine weitere Verlagerung von Straßentransporten auf die Schiene angestrebt wird.

Den Vorschlag, eine alternative Schnellbahntrasse zu errichten, begrüßt IHK-Präsident Manfred Sattler: „Eine Alternativtrasse zum Mittelrheintal für den Schienengüterverkehr hilft, sowohl dem Verkehrswachstum als auch dem Lärmproblem im Mittelrheintal zu begegnen“, so IHK-Präsident Manfred Sattler.

Wenn die Schiene dauerhaft eine Alternative für den Güterverkehr sein solle, müssten jetzt entsprechende Netzkapazitäten geschaffen werden. Für die dauerhafte Akzeptanz des Verkehrsträgers Schiene müsse gleichzeitig die Bevölkerung vor Lärm geschützt werden.

„Planung und Umsetzung eines solchen Verkehrsprojektes können Jahrzehnte in Anspruch nehmen, das Rheintal braucht aber schon jetzt dringend Entlastung. Daher ist es wichtig, dass von Seiten des Landes die Planungen einer neuen Trasse vorangetrieben werden.

Das Mittelrheintal sollte durch aktive und passive Lärmschutzmaßnahmen als attraktiver Wohn- und Arbeitsstandort sowie als Landschaft mit hohem Freizeitwert erhalten bleiben“, so Manfred Sattler.

Die von der Bundesregierung geplante Einführung eines lärmabhängigen Trassenpreissystems, das einen Bonus für lärmgeminderte Güterwaggons und ein höheres Entgelt für Wagen ohne Flüsterbremsen vorsieht, sei ein wichtiger Schritt.



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Quelle: IHK Koblenz. Autor, Redaktion und Verlag sind nicht für die Inhalte externer Webseiten verantwortlich.

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