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Fachgruppe aus Montenegro zu Besuch beim Regionalbündnis |
Region - 02.06.2011: Auf der Suche nach Anregungen für die Entwicklung ihrer Region schauten sich 13 Fachleute aus den Bereichen Regionalplanung, Tourismus und Kommunalpolitik aus Montenegro in der Nahe-Hunsrück-Region um.
Thomas Pornschlegel aus Bad Kreuznach, aktuell als Regionalmanager in der „Schweiz des Balkans“ beratend tätig, hatte das Regionalbündnis Soonwald-Nahe um Unterstützung bei der Programmgestaltung gebeten. Gewünschte Schwerpunkte waren die Themen Aufbau einer Regionalmarke und einer Energieversorgung aus regionalen, erneuerbaren Ressourcen. Die Gruppe begann ihren Besuch in der Kreisverwaltung Bad Kreuznach, wo Landrat Franz-Josef Diel und Thomas Braßel von der Regionalinitiative Rhein-Nahe-Hunsrück die Möglichkeiten und Probleme der wirtschaftlichen Entwicklung unserer Region beleuchteten. In der Naturstation Lebendige Nahe ging es um heimische Schlangen und Eidechsen unter naturpädagogischen und touristischen Gesichtspunkten. In der Bannmühle von Hans Pfeffer in Odernheim interessierten sich die Gäste vor allem für die Kelterei und stellten viele Fragen zum Marketing. Wie Produkte der Regionalmarke „SooNahe - Gutes von Nahe und Hunsrück“ präsentiert und von den Kunden angenommen werden, erfuhren die Reisenden in einem Bad Kreuznacher REWE-Markt. Mechthild Wigger und Bernhard Backes vom Vorstand des Regionalbündnisses machten bei der Vorstellung der Marke deutlich, dass kein staatlicher Auftrag vorlag, sondern SooNahe wesentlich in ehrenamtlicher Eigeninitiative aufgebaut wurde. Im Walderlebniszentrum Neupfalz lernten die Gäste, die selber in einem waldreichen Gebiet leben, eine staatliche Einrichtung kennen, die Umweltpädagogik mit Tourismus und Regionalladen verbindet. Im brandneuen Biomasse-Heizkraftwerk in Simmern, wo aus Baum- und Strauchschnitt Energie für ein Nahwärmenetz gewonnen wird, löcherten vor allem die Kommunalpolitiker in der Gruppe Günter Hackländer von der Rhein-Hunsrück-Entsorgung mit Fragen nach der Finanzierung. Mit Aloys Schneider, Ortsbürgermeister von Külz, besichtigten die Montenegriner eine Windkraftanlage, das dörfliche Nahwärmenetz mit der Energiezentrale im ehemaligen Stierstall sowie eine Pappelplantage zur Produktion von Bioenergiemasse. Zum Schluss konnten die Entwicklungsfachleute bei der Präsentation des Kirner Landbiers als SooNahe-Produkt im Bad Sobernheimer Freilichtmuseum einen Gang herunterschalten und anfangen, die eindrucksvollen Programmpunkte zu verarbeiten. Das Regionalbündnis ist gespannt, was Thomas Pornschlegel demnächst aus Montenegro berichten wird ... Anzeige Quelle: SooNahe. Autor, Redaktion und Verlag sind nicht für die Inhalte externer Webseiten verantwortlich. |
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