Kastellaun - 01.08.2011: Wunde Füße, ein Sonnenstich oder ein Kreislaufkollaps durch Flüssigkeitsmangel - alles Ereignisse, die schnell ein Ende des Festivalbesuchs sein können. Unter dem Motto "Feiern - aber sicher!" gibt das Rote Kreuz hilfreiche Gesundheitstipps für Festivalbesucher, damit alle mit Freude und bei guter Gesundheit feiern können.
- Sommer - Sonne - Sonnenstich! Leicht kommt es bei starker Sonneneinstrahlung zum Sonnenbrand oder gar zum Hitzekollaps. Das Deutsche Rote Kreuz rät daher, sich frühzeitig mit Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor einzucremen und regelmäßig Pausen im Schatten einzulegen. Auch Kopfbedeckungen schützen für eine gewisse Zeit.
"Erste Anzeichen einer Hitzeerschöpfung können Kopfschmerzen, Schwindel und ein steifer Nacken sein", erläutert DRK Kreisbereitschaftsarzt Georg Brenner die Symptome, "dann ist es wichtig, sofort in den Schatten zu gehen und Hilfe herbei zu rufen", erklärt Georg Brenner die Erste-Hilfe Maßnahmen.
- Sommer - Sonne - kalte Nächte! Manchmal ist es nicht die Hitze, sondern die unerwartete Kälte, die Probleme bereitet. Auch in Sommernächten kann es auf bis zu einstellige Temperaturen abkühlen. Daher ist es wichtig, in kalten Nächten auf sich und andere zu achten und wärmere Kleidung griffbereit zu haben.
"Obwohl die "Nature One" mitten im Sommer stattfindet, versorgen wir jedes Jahr auch Besucher, die unterkühlt sind und sich in unseren Behandlungszelten aufwärmen müssen" sagt DRK Einsatzleiter Heinz-Dieter Wieß. "Ein Schlafplatz ohne Decke auf dem Festivalgelände ist ungeeignet.
Für die Nächte sind warme Kleider und ein geschützter Schlafplatz empfehlenswert, da man die Kälte oft erst bemerkt, wenn es zu spät ist und sich bereits eine Unterkühlung eingestellt hat", erläutert Heinz-Dieter Wieß die Problematik.
- Tanzen bis die Füße wehtun - aber bitte ohne Blasen! Die ganze Nacht durchtanzen - das wünschen sich viele Fans der "Nature One". Dieser Wunsch wird aber nur dann Realität, wenn sowohl der Körper, als auch die Füße in Topform sind.
Um Blasen an den Füßen zu vermeiden, sind passende und bequeme Schuhe äußerst wichtig. Empfindliche Stellen an den Füßen können mit Creme eingecremt werden, um sie geschmeidiger zu machen und so vor Blasen zu schützen.
Um die Füße für mehrere Tanznächte fit zu halten, sollten sie tagsüber pausieren. Fußbäder mit kaltem Wasser machen die Füße wieder munter.
- Wasser bringt Energie! "Viele der Festivalbesucher, die in unseren Behandlungszelten versorgt werden, haben zu wenig getrunken und leiden an teils schweren Kreislaufproblemen", erläutert DRK Pressesprecher Philipp Köhler die Situation vieler Patienten.
Das Rote Kreuz auf der "Nature One" rät deshalb, bewusst darauf zu achten ausreichend zu trinken. Zum Ausgleichen des Flüssigkeitsbedarfes des Körpers eignet sich Trinkwasser, Tee oder Fruchtsaft mit Wasser gemischt. Beim Tanzen gilt: Pro Stunde mindestens ein halber Liter Flüssigkeit!
Trotz allen Vorsichtsmaßnahmen kann es immer zu unvorhersehbaren Gesundheitsproblemen kommen. Das Rote Kreuz hilft in solchen Situationen mit kompetentem Personal und medizinischem Gerät.
"Damit wir schnell und angemessen helfen können, ist es wichtig, dass Fesivalbesucher schnellstmöglich das Rote Kreuz verständigen, wenn sie auf eine hilfebedürftige Person treffen", bittet DRK Einsatzleiter Heinz-Dieter Wieß die Besucher um Mithilfe.
Auf der "Nature One" erreicht man das Rote Kreuz direkt an den Behandlungszelten oder über Telefon 112. Auf dem Festivalgelände sind auch mobile Einsatzteams unterwegs, die jederzeit ansprechbar sind.
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Quelle: DRK Kreisverband. Autor, Redaktion und Verlag sind nicht für die Inhalte externer Webseiten verantwortlich.
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