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Schwalbe sucht Dorf
Schwalben willkommen - jeder kann etwas tun!
Region - 01.06.2011: Rauch- und Mehlschwalben gelten allgemein als Glücksbringer: sie kündigen den Sommer an und sind nicht nur deshalb in vielen Dörfern gern gesehene Gäste. Beide Schwalbenarten sind noch weit verbreitet, doch gehen geeignete Lebensräume zurück.

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Um beide Arten zu unterstützen haben die Kulturlandstiftungen der Länder gemeinsam mit der Deutschen Stiftung Kulturlandschaft das Projekt "Schwalbe sucht Dorf" ins Leben gerufen. Von Rheinland-Pfalz aus wird das Projekt von der "Stiftung Kulturlandschaft" unterstützt.

Auf jeden Bauernhof gehören auch Schwalben. Was lange Zeit als ungeschriebenes Gesetz galt, ist längst keine Selbstverständlichkeit mehr. In den vergangenen 20 Jahren ist der Bestand der Rauchschwalben stark zurückgegangen.

"Wir wollen auch in Zukunft Schwalben auf Höfen und Dörfern", sagt Gerd Sonnleitner, der als Präsident des Deutschen Bauernverbandes die Schirmherrschaft für das länderübergreifende Projekt übernommen hat.

"Im ländlichen Raum und insbesondere auf Bauernhöfen bieten sich den Tieren gute Nist- und Lebensbedingungen, dort finden sie ein reichhaltiges Nahrungsangebot. Deshalb setzen wir als Landwirte jetzt den Impuls die Schwalben aktiv zu unterstützen", so der Bauernpräsident weiter.

Unter dem gemeinsam Projekttitel "Schwalbe sucht Dorf" wollen die Kulturlandstiftungen in Bayern, Rheinland-Pfalz, Niedersachsen, Westfalen, Rheinland und die Deutsche Stiftung Kulturlandschaft in den kommenden Jahren verstärkt auf die Lebensbedingungen der Rauch- und Mehlschwalben aufmerksam machen und die Bewohner im ländlichen Raum zur aktiven Hilfe bewegen.

Gerd Sonnleitner: "In jedem Landwirt steckt ein Schwalbenretter. Um den Nestbau und damit die Nachzucht von Jungen zu ermöglichen genügt oft schon ein gekipptes Stallfenster." Wo der Kotanfall unter besetzten Nestern problematisch werde, könne dies mit Hilfe von so genannten Kotbrettern verhindert werden.

"Jeder kann etwas für die Schwalben tun", so Gerd Sonnleitner. Mehlschwalben, die in erster Linie an den Außenfassaden von Gebäuden brüten, seien auf das Wohlwollen der Dorf- und Stadtbevölkerung angewiesen. "Machen Sie mit! Schwalben bereichern unsere Kulturlandschaft."



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Quelle: LWK RLP. Autor, Redaktion und Verlag sind nicht für die Inhalte externer Webseiten verantwortlich.
Schwalbe sucht Dorf. Grafik: LWK RLP
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Schwalbe sucht Dorf. Foto: Traudel Cornelius / LWK RLP
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