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DRK neuer Rettungs- und Sanitätsdienstbetreiber Flughafen Hahn gibt nach europaweiter Ausschreibung Zuschlag in Region |
Hahn-Flughafen - 17.08.2011: Das Deutsche Rote Kreuz Kreisverband Rhein-Hunsrück e. V. hat zum 01.01.2011 den Zuschlag erhalten, den "Rettungs- und Sanitätsdienst sowie den Transport von Personen mit eingeschränkter Mobilität" auf dem Flughafen Frankfurt-Hahn zu betreiben.
Die Vergabe erfolgte nach einem europaweiten Ausschreibungsverfahren, an dem sich sieben Bewerber beteiligten. Eine der Voraussetzungen, die die Bewerber erfüllen mussten, war die Zertifizierung im Qualitätsmanagement nach DIN EN ISO 9001:2008. "Aufgrund unserer Betriebsgenehmigung und internationalen Luftverkehrsbestimmungen ist es erforderlich, einen Rettungs- und Sanitätsdienst rund um die Uhr, an 365 Tagen im Jahr vorzuhalten", erklärt Stefan Maxeiner, Verkehrsleiter des Flughafens. "Zu dessen Aufgaben hier am Flughafen Frankfurt-Hahn gehört neben der Versorgung von kranken oder verletzten Personen auch die Beförderung von in der Mobilität eingeschränkten Menschen zwischen Terminalgebäude und Flugzeugsitz. Wir freuen uns sehr, dass das DRK im Rhein-Hunsrück-Kreis als lokaler Anbieter vor Ort das Ausschreibungsverfahren für sich entscheiden konnte." DRK-Kreisgeschäftsführer Martin Maser ergänzt: "Qualitativ macht dies auch für den Betreiber des Flughafens, der Flughafen Frankfurt-Hahn GmbH, absolut Sinn, denn als Betreiber des Rettungsdienstes in der Region sind wir als DRK mit fachlich gut geschulten Mitarbeitern sehr gut aufgestellt." Er führt weiter aus: "Die mitarbeitenden Rettungssanitäter und Rettungsassistenten werden weiterhin regelmäßig durch Praxis und Theorie in der Notfallrettung geschult. Die Mitarbeiter nehmen an den landesweit verpflichtenden Fortbildungen für den Rettungsdienst teil und können auch regelmäßig im vom Roten Kreuz betriebenen öffentlich-rechtlichen Rettungsdienst im Kreisgebiet mitarbeiten. So bleiben die Rettungsassistenten und Rettungssanitäter in der Notfallrettung auf aktuellem Stand und geschult. Von dieser Qualität profitiert auch der gesamte Flughafen mit seinen Besuchern und Mitarbeitern, denn im Falle einer Alarmierung ist in der Regel der DRK-Rettungswagen des Rettungs- und Sanitätsdienstes zuerst vor Ort und kann dann geeignete Hilfsmaßnahmen einleiten." Die Durchführung des Rettungs- und Sanitätsdienstes auf dem Flughafen erfolgt 24-stündig rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr. Der Kreisverband rechnet entsprechend der Zahlen aus 2009 mit ca. 4.000 Behindertentransporten bei ca. 28.000 Flugbewegungen. Um den Anforderung gerecht zu werden, wurde auch in die notfallmedizinische Ausstattung investiert. Der Rettungswagen entspricht mit seinen medizinischen und technischen Ausstattungen genau den rheinland-pfälzischen Landesvorgaben im öffentlich-rechtlichen Rettungsdienst. Zusätzlicher Bestandteil der Aufgabenbeschreibung des Rettungs- und Sanitätsdienstes am Flughafen ist die Übernahme der Prüfung der rund 200 Erste-Hilfe Kästen inklusive der Augenspülflaschen im kompletten Flughafenbereich. Im ehrenamtlich geführten Bereich des Zivil- und Katastrophenschutzes bietet das Rote Kreuz schon seit Bestehen des Flughafens zusätzlich noch im Falle von größeren Bedarfslagen bei Rettungs- und Betreuungsmaßnahmen mit seinen Bereitschaften umfangreiche Hilferessourcen an, wie sie schon bei den letzten gemeinschaftlichen Übungen von DRK-Bereitschaftsleiter Heinz-Dieter Wieß mit seinem Team eindrucksvoll dargestellt werden konnten. Auch die klassische Ersthelfer Ausbildung für die Betriebe vor Ort werden natürlich angeboten. Diese Kurse sind für die Betriebe in der Regel kostenlos, da die Kosten von den zuständigen Berufsgenossenschaften übernommen werden. Das aktuelle hervorragende Ergebnis des DRK in Rheinland-Pfalz im bundesweiten Wettbewerb Kundenchampions 2011 bestätigt die getroffene Entscheidung des Flughafens. Hier erhielt das Rote Kreuz zusätzlich die Auszeichnung des besten Kundenfeedbacks bei Verbänden und Unternehmen über 500 Mitarbeiter. Anzeige Quelle: Flughafen Hahn. Autor, Redaktion und Verlag sind nicht für die Inhalte externer Webseiten verantwortlich. |
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